BFKDO St.Poelten

Kranbergung auf der A1: LKW über 3 Fahrspuren

Zum zweiten Kraneinsatz innerhalb von zwei Tagen wurde die FF St. Pölten-Stadt gegen 8:30 Uhr früh am 17.02.2026 gerufen. Laut Alarmierung sollte sich auch noch ein LKW-Lenker in dem Unfallfahrzeug befinden.

An der Unfallstelle auf der Westautobahn A1 angelangt konnte die Mannschaft des binnen weniger Minuten ausgerückten Vorausfahrzeugs feststellen, dass die Lenker beider beteiligter LKW bereits aus den Fahrzeugen befreit waren. Ein LKW lag jedoch über alle drei Fahrspuren auf der Seite und verlor Treibstoff aus seinem bei dem Unfall beschädigten Tank, ein weiterer hatte die Beton-Mittelleitwand teilweise auf die andere Richtungsfahrbahn verschoben, in beiden Fahrtrichtungen bildete sich in kürzester Zeit Stau.

Während der im defekten LKW-Tank verbliebene Diesel von der Mannschaft des Schadstofffahrzeugs St. Pölten-Stadt umgepumpt wurde, unterstützten die Voraus-Mannschaft und die ebenfalls alarmierte Freiwillige Feuerwehr Böheimkirchen-Markt beim Aufbringen von mehreren Säcken Ölbindemittel. Das Ausmaß der Ausbreitung des ausgelaufenen Treibstoffs wurde von der Behörde vor Ort begutachtet.

Parallel dazu waren das Kranfahrzeug und das Kranbegleit (Welchselladeaufbau auf WLF) mit der Bergung des LKW befasst, die sich aufgrund der Ladung schwierig gestaltete – geladen waren zahlreiche meterlange Metallstangen, von denen eine einzelne rund 250 kg wog. Erst nachdem diese Ladung durch Kräne eines privaten Unternehmens entfernt war, konnte das Fahrzeug mithilfe der Kran-Seilwinde wieder aufgestellt und schließlich von der Fahrbahn gebracht werden.

Nach Mittag konnten die Feuerwehr-Einsatzkräfte wieder einrücken und mit der Dekontaminierung des verwendeten Einsatzmaterials beginnen. Von der anwesenden Polizei und der ASFiNAG wurde die Westautobahn schließlich nach Mittag wieder für den Verkehr freigegeben.

Schon am Vortag, dem 16.02.2026, war der Kran auf der A1 bei einer LKW-Bergung eingesetzt. Ob der Wintereinbruch Mitauslöser für diesen Unfall war, ist unbekannt.

Dank gilt allen bei den beiden Einsätzen beteiligten Blaulichtorganisationen für die gewohnt reibungslose und vorbildliche Zusammenarbeit!

Quelle: FF St.Pölten-Stadt

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