Die diesjährige Zugsübung des KHD-Zuges 3/17 stand ganz unter dem Zeichen der Löschwasserförderung über längere Strecken. Dazu traf man sich am Samstag, dem 25. April um 07:30 Uhr im FF-Haus Neulengbach.
Das Zugskommando unter FT Michael Gruber und BI Anton Schilling hatte eine anspruchsvolle Übung zur Löschwasserversorgung einer Waldbrandbekämpfung am Buchberg ausgearbeitet.
Dazu musste eine 2,6km lange Löschleitung von der Großen Tulln bei Markersdorf entlang des Wanderweges über das Laurenzikircherl bis auf den Gipfel gelegt werden. Die Löschwasserleitung, die 250 Höhenmeter überwand, war in kurzer Zeit hergestellt, nach etwa 40 Minuten Wasser am Buchberg.
Nun wurden verschiedene Szenarien in der Realität durchgespielt. Zuallererst wurde die Löschwassermenge erhöht, bis schlussendlich 1200 l/min gefördert wurden, dann wurden einzelne Pumpenstandorte verändert sowie mehrmals die Wasserförderung gestoppt und die Relaisleitung wieder angefahren. Nach etwa drei Stunden wurde die Übung mit positivem Resumee beendet.
Als Übungsbeobachter konnten die Bürgermeister Irmgard Schiebich (Neustift-Innermanzing), Jürgen Rumel (Neulengbach), Johannes Hölzl (Kirchstetten), Abschnittskdt. BR Rupert Bauer, Abschnittskdtstv. ABI Robert Gruber, UA-Kdt. HBI Bernhard Zöllner, Bereitschaftskdt. HBM Markus Dirnbacher sowie EBR Franz Gruber begrüßt werden.
Herzlichen Dank an Karl Satzinger für die Bilddokumentation sowie an den Versorgungsdienst des 3. Zuges für die Verpflegung.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Brand-Laaben, Johannesberg, Markersdorf, Neulengbach-Stadt, Neustift-Innermanzing, Raipoltenbach, Totzenbach und Unter-Oberndorf.
Bild: Karl Satzinger