Feuerwehrjugend

Die Freiwilligen Feuerwehren können beruhigt in die Zukunft blicken, der Nachwuchs ist durch eine gezielte Jugendarbeit gesichert. Die Feuerwehrjugend ist in die Feuerwehren integriert. Sie ist nicht eine "Feuerwehr der Jungen" neben der "Feuerwehr der Alten". Der Feuerwehr kommt bei Ihrer Jugendarbeit zugute, dass in ihr jeder Jugendliche ohne Ansehen des Standes, der Religion und der polischen Herkunft und Überzeugung, Platz findet. Dass diese .Ungebundenheit. für viele Eltern mit einen Beweggrund darstellt, ihre Kinder der Feuerwehrjugend anzuvertrauen braucht nicht im Besonderen unterstrichen zu werden. Bereits mit Vollendung des zehnten Lebensjahres dürfen Junge Menschen in die Feuerwehr aufgenommen werden. Ab dem fünfzehnten Lebensjahr werden sie in den Aktivstand der Freiwilligen Feuerwehr überstellt und erst dann dürfen sie an Einsätzen teilnehmen. In den Feuerwehrjugendgruppen werden sie von eigens für diese Tätigkeit ausgebildete Feuerwehrjugendführer betreut und mit den zukünftigen Aufgaben eines Feuerwehrmitgliedes . vorerst spielerisch, aber mit dem notwendigen Ernst, der Verantwortung erfordert . vertraut gemacht. Bereits in diesen jugendlichen Jahren wird ein Bewusstsein des .Helfens. und des .Ehrenamtes. geweckt. Die Jugendlichen lernen Verantwortung zu tragen, dem Nächsten zu helfen. In der heute allzu modernen "Ich-Gesellschaft" gewinnt das Wort "Mitmensch" wieder an Bedeutung. In Verbindung mit Spiel und Sport als Vorbereitung für eine Tätigkeit, ohne die unsere Gesellschaft nicht mehr auskommt.
Nicht alle unsere Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk haben eine eigene Feuerwehrjugendgruppe. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Ausbildung der Feuerwehrjugend gemeinsam mit einer Nachbarfeuerwehr durchzuführen. Durch die Umsetzung der Grundausbildung in der Feuerwehr wird die Ausbildung in der Feuerwehrjugend angerechnet. Das erlernte Wissen und Können wird durch den Erwerb eines Wissenstestabzeichens, durch die verschiedenen Fertigkeitsabzeichen sowie die Erprobungen dokumentiert.

In der heutigen Zeit muss es unser Bestreben sein, dass Feuerwehrtechnik und Wettbewerbe nicht das alleinige Angebot der Feuerwehrjugend ausmachen. "Allgemeine Jugendarbeit" wird als zweiter Bestandteil der Feuerwehrjugend genannt. Die Feuerwehrjugendführer haben die Aufgabe, junge Menschen zu aktiven, mitverantwortlichen Bürgern der Gesellschaft zu bilden.

Neben einer fundierten Ausbildung bedarf es einer pädagogisch wertvollen Freizeitgestaltung . für die freie Entwicklung. Jugendliche brauchen Freiräume, die sie selbst beleben und gestalten können. Jugendlichen kann aber durchaus einiges zugemutet werden. Jugendliche ernst zu nehmen und zu verstehen, sie zu beschützen und für sie zu sorgen, bedeutet nicht gleichzeitig, dass man ihnen nicht mitunter auch Grenzen stecken muss oder sie nicht auch provozieren darf (herausfordern selbst tätig zu werden). Mit den jungen Menschen gemeinsam nach Lösungen zu suchen . das heißt Ernstnehmen konkret.

Die Mitgliedschaft in der Feuerwehrjugend stellt eine sinnvolle Freizeitgestaltung dar und sichert den Nachwuchs für das "Heer" der freiwilligen Helfer der niederösterreichischen Feuerwehren.

Sonntag, 14 März 2010 00:00

Wissenstest 2010

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373 Teilnehmer beim Wissenstest des Feuerwehrbezirkes St.Pölten am 14.03.2010 in der Feuerwehrzentrale St.Pölten. Am Sonntag, 14. März 2010, zwischen 8 und 12 Uhr war die Feuerwehrzentrale St.Pölten von einer Hundertschaft an Feuerwehrjugendmitgliedern bevölkert. Nach wochenlangen Vorbereitungen innerhalb der Feuerwehrjugendgruppen wurde der Wissenstest 2010 abgenommen.

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