Atemschutz

Atemschutzgeräte sind quasi die Lebensversicherung für Feuerwehrmitglieder. Wenn es nämlich .heiß. hergeht, müssen sich die Helfer selbst auch schützen. Dies geschieht durch das .Abkapseln. von der Umgebungsluft durch das Mitführen eines eigenen Luftvorrats. Man unterscheidet zwischen

  • umluftabhängigen Atemschutzgeräten (ein aufgeschraubter Filter soll die Schadstoffe aus der Luft filtern) und
  • umluftunabhängigen Atemschutzgeräten (über den so genannten Lungenautomat wird die mitgeführte Atemluft aus der Luftflasche am Rücken in die Maske des Trägers geleitet).

Um möglichst effektiv löschen zu können, gilt es den Brandherd möglichst schnell zu finden und eben diesen zu bekämpfen. Ohne den Einsatz von Atemschutzgeräten wäre dies auf Grund der giftigen Brandgase nicht möglich, eine weitere Verbesserung stellen Wärmebildkameras dar, mit deren Hilfe sozusagen durch die Rauchwand hindurch geblickt werden kann. Ein enormer Zeitgewinn im Atemschutzeinsatz, der letztendlich ein schnelleres Auffinden von vermissten Personen ermöglicht.

Um bestmöglich für den Atemschutzeinsatz vorbereitet zu sein, werden Übungen auf unterschiedlichsten Ebenen durchgeführt. Die Basis bildet hier sicherlich das Modul Atemschutzgeräteträger, das regelmäßig in den Bezirken, so auch in St. Pölten, durchgeführt wird. .Die Feuerwehrmitglieder für Ihre Aufgaben im Atemschutzeinsatz richtig vorbereiten und auf die Gefahren sowie der richtigen Handhabung der Geräte einzuschulen., so beschreibt Atemschutz-Bezirkssachbearbeiter Helmut Leitner das Ziel seines Ausbilderteams. Die 14 Ausbildner haben allesamt den Atemschutz-Sachbearbeiterlehrgang absolviert, das Lehrgangsteam wird durch ein qualifiziertes Flaschenfüll- und Lehrgangsbetreuerteam komplettiert.

Für interessierte Atemschutzgeräteträger besteht zudem die Möglichkeit, unter Realitätsbedinungen zu üben: In der Landesfeuerwehrschule Tulln (www.feuerwehrschule.at) wird ein Brandcontainermodul angeboten, die FF St. Pölten-Stadt (www.feuerwehr-stpoelten.at) hat seit einigen Jahren einen eigenen Container in Betrieb, der gegen Entgelt ebenfalls genutzt werden kann.

Donnerstag, 09 Juli 2009 15:22

Rekordpunkteanzahl beim Modul Atemschut

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Beim Modul Atemschutz, das vom 2. bis 5. September 2009 in der Feuerwehrzentrale abgehalten wurde, stelle sich ein neuer Rekord ein. Bei einer maximal möglichen Punkteanzahl von 30, erreichten die 27 Teilnehmer einen Durchschnittswert von 29,4 Punkten.

Dies ist der höchste festgestellte Wert, seit wir die Punkteanzahl statistisch auswerten.

Ein Lob für die Teilnehmer des Atemschutzgeräteträgerkurses und auch für die Ausbilder.

Am 21. November 2009 war es soweit: Nach intensiven Vorbereitungen und dem Erreichen der Stufen I und II in den Jahren 2004 und 2007 traten sechs Wagramer Feuerwehrleute in Fügen im Zillertal beim 10. Atemschutzleistungsbewerb des Bezirks Schwaz in der Stufe III an.

Sonntag, 12 Dezember 2010 17:27

Ausbildungssamstag im Bezirk St.Pölten

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95 Feuerwehrmitglieder bildeten sich am 6. März 2010 weiter und Erlernten neue Dinge. Vom 3.-6. März 2010 fand in der Feuerwehrzentrale St.Pölten das Letzte Mal ein Modul Atemschutz nach alten Richtlinien statt. Nach der Reformierung des Abschlusses der Grundausbildung im Jahr 2009 wird im heurigen Jahr die Atemschutzausbildung auf Landes-und Bezirksebene reformiert und noch praxisorientierter gestaltet.

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