Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand in Rabenstein an der Pielach eine großangelegte Übung des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) statt. Insgesamt 107 Feuerwehrmitglieder aus drei KHDZügen der Abschnitte Kirchberg/Pielach, Herzogenburg und Purkersdorf stellten sich einer anspruchsvollen Übungsannahme.
Im Mittelpunkt stand die Herstellung einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung für eine abgelegene Berghütte.
Bereits um 13:00 Uhr versammelten sich die teilnehmenden Feuerwehrkräfte im Gemeinde- und Kultursaal in Rabenstein an der Pielach. Dort erfolgte die Ausgabe des Einsatzbefehls durch KHD-Zugskommandant Andreas Veitinger von der Feuerwehr Tradigist, in dem die Aufgabenstellung und die erforderlichen Maßnahmen für die bevorstehende Übung festgelegt wurden. Im Anschluss machten sich die eingesetzten Einheiten daran, die gestellten Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Im Mittelpunkt der Übung stand die Herstellung einer funktionierenden und leistungsfähigen Relaisleitung für die Josef-Franz-Hütte in Röhrenbach.
Die Übung bot den Einsatzkräften die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Herstellung einer Löschwasserversorgung über längere Distanzen praktisch anzuwenden und die damit verbundenen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Neben der technischen Umsetzung lag ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten. Bei größeren Schadensereignissen und Katastrophenlagen ist es entscheidend, dass zahlreiche Einsatzkräfte effizient zusammenarbeiten und die verfügbaren Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden.
Eine klare Befehlsgebung, eine strukturierte Einsatzorganisation sowie eine reibungslose Kommunikation bilden dafür wichtige Grundlagen. Durch die gemeinsame Bewältigung der Übungsaufgabe konnten die Abläufe zwischen den beteiligten Einheiten trainiert, die Koordination verbessert und die Zusammenarbeit über Abschnittsgrenzen hinweg weiter gestärkt werden.
Die Beteiligung von insgesamt rund 22 Feuerwehren unterstrich den Stellenwert einer guten überregionalen Zusammenarbeit im Katastrophenhilfsdienst. Die gemeinsame Ausbildung ermöglichte es den Feuerwehrmitgliedern, Erfahrungen auszutauschen, die Zusammenarbeit zu intensivieren und sich mit den Anforderungen eines größeren Einsatzgeschehens auseinanderzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt allen teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern sowie den beteiligten Feuerwehren für ihr Engagement, ihre Zeit und ihre Bereitschaft, sich gemeinsam auf anspruchsvolle Einsatzsituationen vorzubereiten.
Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und eine gute Koordination sind, um auch herausfordernde Einsatzaufgaben gemeinsam bewältigen zu können.
Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Mateusz Fryn zum intensiven Feuerwehrwochenende: „Hinter jedem professionellen Feuerwehreinsatz stehen viele Stunden Ausbildung, Übung und Vorbereitung. Dass rund 250 Mitglieder an diesem Wochenende ihre Freizeit dafür eingesetzt haben, zeigt das große Verantwortungsbewusstsein in unseren Feuerwehren. Von der Feuerwehrjugend bis zu unseren Führungskräften schaffen wir gemeinsam die Grundlage dafür, im Ernstfall rasch und sicher helfen zu können. Mein besonderer Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie unseren Ausbildern, Lehrbeauftragten und Jugendbetreuern, die ihr Wissen mit viel Engagement weitergeben.“
Quelle: AFKDO Kirchberg/Pielach





