Bereits zum zweiten Mal nach 2023 organisierten Verwaltungsrat Romano Casoria und Brandrat Rudi Singer eine Feuerwehr-Studienreise nach Nordamerika.
Während es 2023 ging es nach New York ging, stand 2026 nach Kanada am Reiseplan. Insgesamt 36 Feuerwehrmitglieder mit Begleitungen wagten die 9-tägige Reise.
Begonnen wurde die Reise in Toronto, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Ontario. Toronto ist eine der multikulturellsten Städte der Welt, Bis 2010 stand dort das höchste Gebäude der Welt, der CN-Tower, bevor er vom arabischen Riesen Burj Kalifa abgelöst wurde.
Danach ging es zu den spektakulären Niagarafällen, wo über 280.000l Wasser pro Sekunde, bergabstürzen. Ebenfalls besucht wurde der 1000 Islands National Park.
Ottawa, die kanadische Hauptstadt war das nächste Ziel der österreichischen Feuerwehrreisegruppe. Die Hauptstadt liegt im südöstlichen Teil der Provinz Ontario unweit von Montreal und der Grenze zu den USA. Am Erkundungsplan stand natürlich der Parliament Hill mit den Parlamentsgebäuden sowie die vielen prächtigen Gebäude im viktorianischen Stil und sowie zahlreichen Museen.
Der nächste Stop war in Quebec City eingeplant. Zwischen den hohen Steinmauern vermittelt die Hauptstadt der Provinz Québec den Eindruck, in das alte Frankreich einzutreten. In Quebec war die Möglichkeit geboten ein traditionelles Huronendorfes zu besuchen um die Traditionen der amerikanischen Ureinwohner kennenzulernen.
Beeindruckend war der Montmorency Fall, ein atemberaubender Wasserfall, der 83 Meter hoch ist und damit 20 Meter höher als die Niagara Falls.
Auch das traditionelle Kanada konnte auf der Rundreise kennengelernt werden. Beim Besuch einer traditionellen Zuckerhütte (Cabane à Sucre oder Sugar Shack) wurde alles über die Herstellung von Ahornsirup gelernt.
Als letzter Programmpunkt stand die Besichtigung der Stadt Montreal auf der Reiseliste. Montreal ist die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt. Ursprünglich von den frühen europäischen Siedlern „Ville-Marie“ genannt, ist Montreal eine Stadt der Kontraste, mit der historischen Altstadt und den modernen Innenstadtgebieten, die zahlreiche Wolkenkratzer und eine Untergrundstadt mit Cafés, Restaurants und Kinos verbergen. Höhepunkt waren ein Besuch vom Mount Royal, wo ein eindrucksvoller Überblick über das St. Joseph’s Oratory, die Notre-Dame-Basilika und einen Blick auf den Olympiapark von den Olympischen Sommerspielen 1976 erhascht werden konnte. In Montreal erfolgte auch der Besuch eines kanadischen Weingut samt Weinkost.
Höhepunkt war aber der Besuch der „Caserne de Pompiers no.30 – Montréal“ wo neben einer Fahrzeugbesichtigung auch der fachliche Austauschen zwischen den Kanadischen und österreichischen Feuerwehrmitgliedern nicht zu kurz kam.



