Räumungsübung in der NMS Böheimkirchen (25.09.2026)

Feueralarm in der NMS Böheimkirchen! Rund 500 Personen müssen rasch evakuiert werden. Hinzu kommen Verletzte und vermisste Personen. Gleich­zeitig gilt es, einen Brand zu bekämpfen.

Dies war das Szenario, welches am Vormittag des 25.09.2026 von allen 6 Feuerwehren des UA Böheimkirchen beübt wurde.

Ausgearbeitet wurde die Übung von der FF Böheimkirchen, die das Szenario im Vorfeld gemeinsam mit dem Direktor der NMS Böheimkirchen, Gottfried Lammerhuber, ab­ge­stimmt hatte.

Alles begann um 10:04 Uhr, als Schul­wart Andreas Kerschbaumer den Haus­alarm auslöste. Die FF Böheimkirchen errichtete zunächst die Einsatz­leitung und teilte den nach­rückenden Feuer­wehren ihre Aufgaben zu.
Mehrere Atem­schutz­trupps durch­suchten das Schul­gebäude, um insgesamt 14 verletzte Schülerinnen und Schüler zu retten. Auch der als vermisst ge­meldete Direktor wurde rasch im teil­weise ver­rauchten Gebäude gefunden. Alle geretteten Personen wurden den zahl­reich ver­tretenen Rettungs­kräften zur Erst­ver­sorgung über­geben.

Bereits nach rund 20 Minuten waren alle Personen in Sicherheit.

Die umfang­reichen Lösch­arbeiten wurden zusätzlich durch die Dreh­leiter aus St. Pölten unterstützt. Dadurch konnte auch der an­ge­nommene Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Bei der anschließenden Übungs­nach­be­sprechung erklärte Übungs­leiter OBI Johannes Siebenhandl, dass das Szenario nicht ganz wie ur­sprünglich geplant verlaufen sei. Die Einsatz­leitung habe die un­er­wartete Situation jedoch bravourös gemeistert.

Direktor Gottfried Lammerhuber zeigte sich beeindruckt von der großen Zahl an freiwilligen Einsatz­kräften. Gerade an einem Freitag­vor­mittag sei eine derart starke Beteiligung keines­wegs selbst­verständlich.

Auch Ing. Franz Haunold, Bürger­meister der Gemeinde Böheimkirchen, zeigte sich erfreut über den erfolg­reichen Verlauf der Übung und die große Beteiligung. Besonders positiv hob er die gute Mischung aus jungen und erfahrenen Einsatz­kräften hervor. Zum Abschluss lud er alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Mittag­essen ins Feuer­wehrhaus ein.

Übungen wie diese zeigen, wie wichtig eine gute Zusammen­arbeit und ein­ge­spielte Abläufe im Einsatz­fall sind. Nur durch regel­mäßiges gemeinsames Training können die Einsatz­kräfte auf außer­gewöhnliche Situationen best­möglich vor­bereitet werden.

Quelle: AFKDO St.Pölten-Ost

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