Am Samstagnachmittag, dem 25. Juli 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren St. Pölten-Stadt und St. Pölten-Wagram zu einem Brandeinsatz im Bereich des St. Pöltner Kaiserwaldes alarmiert.
Unterhalb der Stockingerbrücke war auf einem abgestellten Güterzug eine mit brennbarem Material beladene Mulde in Brand geraten. Die starke Rauchentwicklung war weithin über das St. Pöltner Stadtgebiet sichtbar. Mehrere Notrufe waren zuvor bei der Bereichsalarmzentrale eingegangen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde vom Tank 2 der FF St. Pölten-Stadt sofort eine Löschleitung vorgenommen. Die Wasserversorgung erfolgte durch das Großtanklöschfahrzeug der FF St. Pölten-Stadt sowie durch ein Tanklöschfahrzeug der FF St. Pölten-Wagram.
Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung kamen mehrere Atemschutztrupps zum Einsatz. Die brennende Mulde wurde zunächst über Leitern direkt von außen gelöscht. Durch den raschen Löschangriff konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Teile des Güterzuges verhindert werden.
Um den Brandherd besser zugänglich zu machen, wurde der Güterzug mithilfe eines Baggers um einige Meter bewegt. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Mulde durch das zuständige Unternehmen entleert. Das Brandgut wurde anschließend auf einer geeigneten Fläche verteilt und von den Einsatzkräften vollständig abgelöscht.
Die betroffene Bahnstrecke musste aus Sicherheitsgründen kurzfristig gesperrt werden. Nach Abschluss der notwendigen Sicherungsmaßnahmen konnte sie jedoch bald wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden.
Im Einsatz standen die FF St. Pölten-Stadt und die FF St. Pölten-Wagram mit insgesamt zehn Fahrzeugen und rund 40 Mitgliedern. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Kräfte des Arbeitersamariterbundes sowie des Roten Kreuzes St. Pölten.
Die Ursache des Brandes war zum Zeitpunkt des Einsatzes noch nicht bekannt und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Quelle: FF St.Pölten-Stadt
