Am 17. Februar 2012 wurde das zweite Wahrzeichen der ehemaligen Firma Glanzstoff Austria in St. Pölten „dem Erdboden gleich gemacht.“ - Punkt 14.00 erfolgte die Sprengung des ehemals 43 Meter hohen Wasserturmes. Verantwortlich für diese Sprengung war die Sprenggruppe des Bezirksfeuerwehrkommandos St. Pölten unter der Leitung von Brandinspektor Johannes Freise (Feuerwehr Markersdorf-Markt), selbst ausgebildeter Sprengbefugter. Die Vorbereitungsarbeiten für die Sprengung erfolgten bereits Wochen vorher, gesamt wurde 84 exakt berechnete Bohrlöcher angefertigt, die mit 23,8 kg Sprengstoff Austrogel-P befüllt wurden.
Die Sprengung verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle, der Turm landete zielsicher am Areal der ehem. Firma Glanzstoff.

Quelle: FF St.Pölten-Stadt/Roman Lang

Gegen 00.45 Uhr kam es in der Roseggerstraße in St. Pölten (Nähe City Hotel) zu einem Brand im Dachgeschoss eines großen Einfamilienhauses. Durch die Feuerwehralarmzentrale St. Pölten wurde Generalalarm für die Feuerwehr St. Pölten-Stadt und die Feuerwehr St. Pölten-Wagram
alarmiert. Da sich der Brand trotz sofortiger Brandbekämpfung der ersten Löschkräfte am Objekt ausbreitete wurden die Feuerwehren St. Pölten-Waitzendorf, Pummersdorf und Viehofen mit weiteren Atemschutztrupps nachalarmiert.
Derzeit läuft die Brandbekämpfung über drei Hubrettungsgeräte sowie mehreren Atemschutztrupps im Innenangriff. Aufgrund der großen Kälte ist die Brandbekämpfung für die Einsatzkräfte schwierig, da es immer zu Glatteisbildungen kommt. Seitens des Wirtschaftshofes
St. Pölten werden auch zwei Streufahrzeuge eingesetzt.

Quelle: FF St.Pölten-Stadt/Roman Lang

Am 7. Februar um 06.17h wurden die Feuerwehren Wilhelmsburg-Stadt und St. Georgen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der B20 zwischen Wilhelmsburg und St. Georgen alarmiert. Auf der schneeglatten Fahrbahn war ein PKW mit einem entgegenkommenden Klein-LKW kollidiert. Die Lenkerin des PKW wurde schwer verletzt und im Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehren öffneten zunächst einen Zugang für den Notarzt. Dieser stabilisierte die verletzte Person in Zusammenarbeit mit den Sanitätern des ASBÖ. Anschliessend befreiten die Feuerwehren die Lenkerin unter Verwendung von hydraulischen Rettungsgeräten. Die Lenkerin wurde ins Krankenhaus St. Pölten transportiert.

Abschliessend entfernen die Feuerwehren die beiden verunfallten Fahrzeuge von der Bundesstraße. Nach rund zwei Stunden konnten die Feuerwehren die Einsatzbereitschaft herstellen.

Quelle: FF Wilhelmsburg-Stadt/Rainer Walchshofer

Am 23. Jänner ereignete sich gegen 16.15 Uhr ein Verkehrsunfall mit einem Lastkraftwagen und vermutlich eingeklemmter Person auf der Westautobahn. Bei Baukilometer 54 in Fahrtrichtung Salzburg durchbrach ein Schwerfahrzeug aus uns unbekannter Ursache die Leitschiene und kam
böschungsabwärts zum Stehen. Der Lenker wurde nicht eingeklemmt und konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Die Bergung des Fahrzeuges gestaltete sich schwierig, da der LKW teilweise die Leitschiene unter sich begraben hatte. Das Schwerfahrzeug wurde durch das
Kranfahrzeug der Stadtfeuerwehr mit der Seilwinde wieder zurückgezogen und anschließend durch den 50-Tonnen-Bergekran auf die Fahrbahn gehoben. Ein Abschleppunternehmen verbrachte das Unfallfahrzeug auf einen zugewiesenen Abstellplatz. Für die Bergungsarbeiten
musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden. Der Einsatz konnte nach rund 4 Stunden beendet werden.

Quelle: FF St.Pölten-Stadt/Roman Lang

Freitag, 13 Januar 2012 08:52

Fahrzeugbergung in Statzendorf auf der L110

Am Freitag, den 13. Jänner, kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Statzendorf zu einer PKW-Bergung auf der LH110 Nähe der Kufferner Kreuzung gerufen. Sofort rückte Rüstlösch und Tank Statzendorf zum Einsatzort aus. Der Fahrzeuglenker war auf der LH110 von Meidling kommend Richtung Inzersdorf unterwegs. Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn verlor der PKW Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte gegen einen Baum.  Der Lenker wurde beim Aufprall unbestimmten Grades verletzt und mit dem Roten Kreuz Herzogenburg ins Landesklinikum St. Pölten transportiert.

Kameraden der Feuerwehr Statzendorf waren gerade am Heimweg des Erste Hilfe Kurses und kamen als Ersthelfer zum Unfallort. Sie sicherten vorbildlich die Unfallstelle ab und alarmierten die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Statzendorf stand mit 17 Mann im Einsatz. Weiters war das Rote Kreuz Herzogenburg mit einem RTW und die Polizeiinspektion Statzendorf und Herzogenburg vor Ort.

Quelle: FF Statzendorf/Markus Kral

Dienstag, 13 Dezember 2011 08:50

WEIHNACHTEN IM PARK 2011 ist eröffnet!

Es war ein überwältigender Erfolg, mehrere Tausend Besucher genossen vergangenes Wochenende *Weihnachten im Park*, den Weihnachtsmarkt der St. Pöltner Feuerwehren. Ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten musikalischen Top-Acts, eine Million Lichter an den Dekorationselementen und die hausgemachten kulinarischen Köstlichkeiten machten den größten Feuerwehr-Adventmarkt Österreichs wieder einmal zu einem vorweihnachtlichen Highlight.

Am Sonntag, den 4. Dezember wurde die Feuerwehr Statzendorf um 17:15 Uhr zu einem Geschäftsbrand nach Oberwölbling in die Ambacherstraße alarmiert. Bereits bei der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus. Bei der Ankunft am Einsatzort hatte die Feuerwehr Statzendorf die Aufgabe, gemeinsam mit den Kameraden aus Kuffern einen Atemschutzsammelplatz aufzubauen.

Weiters wurde ein Atemschutztrupp zur Nachkontrolle der Brandstelle eingesetzt. Ein zweiter Atemschutztrupp der Feuerwehr Statzendorf stand in Bereitschaft zur Verfügung. Bereits um 18:45 Uhr konnte man wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Quelle: FF Statzendorf/Markus Kral

Brandverdacht im Physiksaal…

… war die Ausgangslage einer Einsatzübung in der Hauptschule Rabenstein.


Unmittelbar nach Entdeckung des Brandes erfolgte die interne Alarmierung zur Evakuierung sowohl der Haupt- als auch der baulich angeschlossenen Volksschule, zeitgleich erfolgte die Verständigung der Feuerwehr.
Glücklicherweise konnten alle Personen das Schulgebäude verlassen, somit verblieb den eingesetzten Feuerwehren Rabenstein, Rabenstein-Tradigist und Hofstetten-Grünau, unterstützt durch die Drehleiter Ober-Grafendorf sowie den Atemluftanhänger Kirchberg, „nur“ die Brandbekämpfung sowie das Rauchfreimachen der betroffenen Gebäudeteile. Währenddessen kümmerten sich die Rettungsdienstmitarbeiter des ASBÖ Rabenstein um die evakuierten Personen, bei einem realen Einsatz wären hier Verletzte zu versorgen bzw. zu betreuen gewesen.
Bei der anschließenden Nachbesprechungen sowohl Feuerwehr-/Rettungsdienstintern als auch mit den Direktoren der Schulen konnten einige verbesserungswürdige Punkte erarbeitet werden, die für zukünftige Übungen und bei einem (hoffentlich nie eintretenden) Ernstfall den Einsatzverlauf optimieren.
Wir möchten uns auf diesem Wege für die ausgezeichnete Zusammenarbeit sowohl bei den Direktoren Direktor Mag. Daxböck und Direktor Hütthaler bedanken, als auch bei allen eingesetzten Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehren.

 


Quelle: Feuerwehr Rabenstein/Michael Kemptner    
Fotos: Ing. Andreas Putzenlechner, ASBÖ Rabenstein

Seite 32 von 32