Freitag, 03 Februar 2012 09:07

Grundausbildung im Abschnitt Kirchberg

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Vielfältig und oft auch anspruchsvoll sind die Aufgaben, die die Mitglieder der Feuerwehren in den verschiedensten Einsätzen bewältigen müssen. Um auf diese Tätigkeiten gut vorbereitet zu sein ist eine umfangreiche Ausbildung in den verschiedensten Bereichen notwendig; am Anfang jeder Feuerwehrlaufbahn steht jedoch bei jedem Feuerwehrmitglied die sogenannte Grundausbildung. Diese gliedert sich in 74 Einheiten und bereitet den Feuerwehrangehörigen auf zukünftige Einsätze vor, um diese sicher und fachgerecht abarbeiten zu können.

Am 17. Februar 2012 wurde das zweite Wahrzeichen der ehemaligen Firma Glanzstoff Austria in St. Pölten „dem Erdboden gleich gemacht.“ - Punkt 14.00 erfolgte die Sprengung des ehemals 43 Meter hohen Wasserturmes. Verantwortlich für diese Sprengung war die Sprenggruppe des Bezirksfeuerwehrkommandos St. Pölten unter der Leitung von Brandinspektor Johannes Freise (Feuerwehr Markersdorf-Markt), selbst ausgebildeter Sprengbefugter. Die Vorbereitungsarbeiten für die Sprengung erfolgten bereits Wochen vorher, gesamt wurde 84 exakt berechnete Bohrlöcher angefertigt, die mit 23,8 kg Sprengstoff Austrogel-P befüllt wurden.
Die Sprengung verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle, der Turm landete zielsicher am Areal der ehem. Firma Glanzstoff.

Quelle: FF St.Pölten-Stadt/Roman Lang

Gegen 00.45 Uhr kam es in der Roseggerstraße in St. Pölten (Nähe City Hotel) zu einem Brand im Dachgeschoss eines großen Einfamilienhauses. Durch die Feuerwehralarmzentrale St. Pölten wurde Generalalarm für die Feuerwehr St. Pölten-Stadt und die Feuerwehr St. Pölten-Wagram
alarmiert. Da sich der Brand trotz sofortiger Brandbekämpfung der ersten Löschkräfte am Objekt ausbreitete wurden die Feuerwehren St. Pölten-Waitzendorf, Pummersdorf und Viehofen mit weiteren Atemschutztrupps nachalarmiert.
Derzeit läuft die Brandbekämpfung über drei Hubrettungsgeräte sowie mehreren Atemschutztrupps im Innenangriff. Aufgrund der großen Kälte ist die Brandbekämpfung für die Einsatzkräfte schwierig, da es immer zu Glatteisbildungen kommt. Seitens des Wirtschaftshofes
St. Pölten werden auch zwei Streufahrzeuge eingesetzt.

Quelle: FF St.Pölten-Stadt/Roman Lang

Am 7. Februar um 06.17h wurden die Feuerwehren Wilhelmsburg-Stadt und St. Georgen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der B20 zwischen Wilhelmsburg und St. Georgen alarmiert. Auf der schneeglatten Fahrbahn war ein PKW mit einem entgegenkommenden Klein-LKW kollidiert. Die Lenkerin des PKW wurde schwer verletzt und im Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehren öffneten zunächst einen Zugang für den Notarzt. Dieser stabilisierte die verletzte Person in Zusammenarbeit mit den Sanitätern des ASBÖ. Anschliessend befreiten die Feuerwehren die Lenkerin unter Verwendung von hydraulischen Rettungsgeräten. Die Lenkerin wurde ins Krankenhaus St. Pölten transportiert.

Abschliessend entfernen die Feuerwehren die beiden verunfallten Fahrzeuge von der Bundesstraße. Nach rund zwei Stunden konnten die Feuerwehren die Einsatzbereitschaft herstellen.

Quelle: FF Wilhelmsburg-Stadt/Rainer Walchshofer

Montag, 23 Januar 2012 08:55

LKW Unfall auf der Westautobahn bei St. Pölten

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Am 23. Jänner ereignete sich gegen 16.15 Uhr ein Verkehrsunfall mit einem Lastkraftwagen und vermutlich eingeklemmter Person auf der Westautobahn. Bei Baukilometer 54 in Fahrtrichtung Salzburg durchbrach ein Schwerfahrzeug aus uns unbekannter Ursache die Leitschiene und kam
böschungsabwärts zum Stehen. Der Lenker wurde nicht eingeklemmt und konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Die Bergung des Fahrzeuges gestaltete sich schwierig, da der LKW teilweise die Leitschiene unter sich begraben hatte. Das Schwerfahrzeug wurde durch das
Kranfahrzeug der Stadtfeuerwehr mit der Seilwinde wieder zurückgezogen und anschließend durch den 50-Tonnen-Bergekran auf die Fahrbahn gehoben. Ein Abschleppunternehmen verbrachte das Unfallfahrzeug auf einen zugewiesenen Abstellplatz. Für die Bergungsarbeiten
musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden. Der Einsatz konnte nach rund 4 Stunden beendet werden.

Quelle: FF St.Pölten-Stadt/Roman Lang